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Pressemitteilung: Markt für Perimeterschutz als Teil der "Global Security" ist ein Wachstumssegment!

Freitag, 2010-02-26


Ratingen, 26. Februar 2010

Die nicht-militärische Sicherheitsvorsorge – in erster Linie physische Sicherheitssysteme und –produkte, Identifikation und Authentifizierung, Kontrollen und Gefahrerkennung, Schutz von kritischen Infrastrukturen oder von Lieferketten, Systeme und Produkte zur Kommunikation über Gefährdungen – ist ein gewaltiger Markt und darüber hinaus ein ausgesprochenes Wachstumssegment, auf dem deutsche Unternehmen eine führende Rolle spielen.

Eine aktuelle Marktstudie von VDI/VDE/IT und der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e. V., die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, beschei-nigt diesem Markt allein in Deutschland ein Gesamtvolumen von rund 20 Milliarden Euro (Stand: 2008). Realistische Wachstumsannahmen ergeben für 2015 sogar ein Umsatzvolu-men von über 30 Milliarden Euro und einen Spitzenwert für den nationalen Wertschöpfungsanteil von nahezu 70 %. Hinzu kommt ein erhebliches Exportgeschäft, über dessen wirtschaftlichen Ausmaß aber nur eine weitere Marktstudie Aufschluss geben könnte. Darüber hinaus gibt es US-amerikanische Marktschätzungen, die auf einen weltweiten Bedarf an Sicherheitsprodukten und –dienstleistungen in Höhe von 175 Milliarden US-$ hinauslaufen, woran Europa einen Anteil von gut 25 % haben soll.  

Dabei ist der relativ kleine Sicherheitsspezialmarkt für Perimeterschutz – dies ergaben Recherchen der Gütegemeinschaft Metallzauntechnik e. V. – noch gar nicht in diesen Zahlen erfasst. Perimeterschutz oder „Freigeländesicherung“ umfasst alle Maßnahmen zur Absicherung von gewerblichen, öffentlichen und privaten Objekten (Gelände mit dar-auf befindlichen Einrichtungen und Gebäuden) bereits an bzw. auf der Grundstücks-grenze. Konkret: Die Sicherheit von Unternehmen, öffentlichen und privaten Einrichtungen und Gebäuden beginnt bereits am (Werks-)Zaun mit Zu- und Ausgangsmöglichkeiten wie z. B. Toren, Türen, Schranken, Drehschleusen, Barrierevorrichtungen und Pollern.

Ca. 20 % der Umsätze der deutschen Metallzaunbranche (Herstellung und Montage) entfallen bereits auf den Perimeterschutz, derzeit vor allem im Bereich der öffentlichen Einrichtungen und gewerblichen Unternehmen, aber zunehmend auch für private Wohnobjekte aller Art. Bundesweit setzte die Branche im Jahre 2009 insgesamt rund 750 Millionen Euro um. Europaweit beläuft sich der Branchenumsatz auf ca. 2,25 Milliarden Euro. Wenn man neben den mechanischen Schutzmaßnahmen die flankierenden bzw. ergänzenden elektrischen, elektronischen und sensorischen Detektionssysteme (z. B. zerstörungsfreie bzw. nicht zerstörungsfreie Zaunmeldesysteme, elektromechanische Detektionssysteme, Streckensensoren, Bodendetektionssysteme, Videotechnik) berücksichtigt, betrachtet man deutschland- bzw. europaweit ein mindestens doppelt so großes Marktsegment.

Der Perimeterschutz und die Freigeländeüberwachung sind ein gutes Beispiel dafür, dass es für private, gewerbliche und öffentliche Gelände- und Gebäudenutzer und –betreiber nicht nur eine Frage des Einsatzes von Einbruchmelde- oder sonstigen Alarmanlagen bzw. einer herkömmlichen mechanischen Absicherung durch Zäune und Tore/Türen sein sollte, sondern der Betreiber eine ganzheitliche Objektsicherung anstreben sollte. Eine kombinierte Schutzmaßnahme (System) aus mechanischen und elektronischen Sicherheitskomponenten möglichst bereits an der Grundstückgrenze beugt maßgeblich Belästigungen und Übergriffen (Diebstahl, Einbruch, Vandalismus, Sabotage und Überfall) vor, wirkt abschreckend und ver-schafft Zeitgewinn für organisatorische Gegenmaßnahmen (z. B. Einsatz von Sicherheits-personal oder externes Starten eines Polizeieinsatzes). Auf die Vermeidung von möglichen Personen- oder Gebäudeschäden im Zusammenhang mit den Übergriffen sei an dieser Stelle nur hingewiesen, aber nicht näher eingegangen.

Die Perimeter Protection – Fachmesse für Perimeterschutz, Zauntechnik und Gebäu-desicherheit vom 21.-23.04.2010 im Messezentrum Nürnberg geht zum ersten Mal an den Start und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die einzigartige Verquickung von mechanischer Schutztechnik (Zaunsysteme und deren Komponenten wie hand- und kraftbetätigte Tore, Türen, Schranken und Barrieren) und elektronischer Sicherheitstechnik für die Freigeländeüberwachung in vielfältiger Art und Weise zu zeigen. Bisher waren solche Systeme und/oder Produkte vereinzelt auf Spezial- oder Überblicksmessen in Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten zu sehen. Die zentrale Fachmesse für Perimeterschutz bietet jetzt die komplette Marktübersicht.

Dipl.-Ökonom Friedrich Klopotek
Geschäftsführer RAL Gütegemeinschaft Metallzauntechnik e.V.
Tel. +49(0)2102.186210  -  Fax +49(0)2102.186212
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